Blondinen-Witze mochte ich nie. In diesem Fall würde ich antworten: So doof wie die, die vor dem Spiegel steht.

Was der Spiegel so auf die Zuschauer loslässt, bedarf einer Erklärung die sich nicht allein am Verstand orientiert. Man hat den Eindruck, die Redaktion hat sich das größte Dummchen ausgesucht, um für die Ausgabe mit dem Artikel "Netz ohne Gesetz" zu werben. Dabei offenbart die Werbende ein geistiges Niveau, welches uns durchaus bekannt ist, aus der Werbung. Provokation durch Dummheit.

"Was im echten Leben nicht möglich ist, scheint im Internet möglich zu sein", sagt Kerstin Kullman.
Sie bezieht sich dabei auf Kinderpornographie, die ihrer werten Meinung nach nicht im realen Leben produziert wird sondern rein virtuell im Netz.

Kindesmissbrauch findet selbstverständlich in der Wirklichkeit statt. Jeder weiß das, nur Frau Kullman nicht. Sie ist offensichtlich ein Opfer desorientierter Journalisten.

Ihrer Meinung nach ist das Internet ein rechtsfreier Raum.

Das ist natürlich grober Unfug, den sie einfach nachplappert. Sie hätte sich einfach bei der Bundesministerin für Justiz erkundigen können, die stellte gestern klar:

"Die Rechtslage ist klar: Was offline verboten ist, ist auch online verboten".

Das war bisher nicht jedem klar, wir haben im Strafrecht noch keine Ausnahmeregelungen für das Internet. Mag man noch so dumm daherreden vom "Rechtsfreien Raum", es ist schlichtweg Unfug.

Sehen Sie sich an was Miss "Netz ohne Gesetz" so auf der Platte hat – glauben Sie mir, es wird lustig!

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