Bei SPON erschien heute ein Artikel “Denn sie wissen nicht, was sie tun”.
Es handelt sich um einen Auszug aus dem Buch “Angriff auf die Freiheit” von Ilija Trojanow und Juli Zeh, welches beim Hanser Verlag erschien und auch im Spiegel Shop erwerbbar ist.
Der Artikel ist sehr lesenswert und dürfte die Kaufentscheidung stark beeinflussen. Es geht um den Überwachungswahn als Selbstzweck. Hier einige Auszüge betreffend
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Blondinen-Witze mochte ich nie. In diesem Fall würde ich antworten: So doof wie die, die vor dem Spiegel steht.
Was der Spiegel so auf die Zuschauer loslässt, bedarf einer Erklärung die sich nicht allein am Verstand orientiert. Man hat den Eindruck, die Redaktion hat sich das größte Dummchen ausgesucht, um für die Ausgabe mit dem Artikel “Netz ohne Gesetz” zu werben. Dabei offenbart die Werbende ein geistiges Niveau, welches uns durchaus bekannt ist, aus der Werbung. Provokation durch Dummheit.
“Was im echten Leben nicht möglich ist, scheint im Internet möglich zu sein”, sagt Kerstin Kullman.
Sie bezieht sich dabei auf Kinderpornographie, die ihrer werten Meinung nach nicht im realen Leben produziert wird sondern rein virtuell im Netz.
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Beim ksta erschien gestern ein Beitrag der wenigstens nicht aus einem Großeinkauf Content (dpa — ddp) stammte, wie sonst ca. 80 Prozent des Inhalts. (Bezogen auf nationale oder internationale Themen.)
Während man der Linken nur vorwarf die SPD zu verhöhnen, tat man das ganz sicher mit den eigenen Lesern.
Reißerisch leitet der Autor ein: Linke verhöhnt die SPD
In dem ganzen Werk geht es um die Fraktionsgeschäftsführerin der Linkspartei im Bundestag, Dr. Dagmar Enkelmann.
Den Artikel ziert jedoch ein Bild von Oskar Lafontaine. Als Ergänzung endet dieses tolle Stück zugekaufter Journalismus mit einer Fotostrecke. Sicher hätten Sie dort eine wie hier erwartet: google Bildersuche
Nichts da, der Autor bleibt auf Obsessionskurs und bietet
Lafontaines Karriere in Bildern