In den Medien scheint sich Vernunft durchzusetzen. Bisher eher durch ängstliche Zurückhaltung aufgefallen, trauen sich mehr und mehr Redakteure dem Profilierungswahn einiger Politiker offensiv und mit deutlicher Sprache entgegen zu treten.
Anlass für den Kommentar im ksta war die geistige Entgleisung von Kanzleramtschef Thomas de Maizière. Der entblödete sich nicht uns “Scheußlichkeiten, die jede Vorstellungskraft sprengen” zu prophezeien, wenn wir nicht bereit sind “Verkehrsregeln” für das Internet zu schaffen, ausgerechnet ähnlich denen der –deregulierten– Finanzmärkte! (RP Online)
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Beim ksta erschien gestern ein Beitrag der wenigstens nicht aus einem Großeinkauf Content (dpa — ddp) stammte, wie sonst ca. 80 Prozent des Inhalts. (Bezogen auf nationale oder internationale Themen.)
Während man der Linken nur vorwarf die SPD zu verhöhnen, tat man das ganz sicher mit den eigenen Lesern.
Reißerisch leitet der Autor ein: Linke verhöhnt die SPD
In dem ganzen Werk geht es um die Fraktionsgeschäftsführerin der Linkspartei im Bundestag, Dr. Dagmar Enkelmann.
Den Artikel ziert jedoch ein Bild von Oskar Lafontaine. Als Ergänzung endet dieses tolle Stück zugekaufter Journalismus mit einer Fotostrecke. Sicher hätten Sie dort eine wie hier erwartet: google Bildersuche
Nichts da, der Autor bleibt auf Obsessionskurs und bietet
Lafontaines Karriere in Bildern