sPDTreibt man sich in Foren und bei Online-Zeitungen herum, wie ich, gehen einem die Genossen regelrecht auf den Senkel. Was für eine weinerliche Truppe.

Über 90 Prozent der Genossen finden den „Deutschland-Plan“ gut, allerdings glauben über 70 Prozent nicht daran damit auch nur einen Blumentopf gewinnen zu können. Weder bei der Wahl noch bei der Schaffung neuer Arbeitsplätze. Wer selbst nicht überzeugt ist, kann kaum überzeugen. Steinmeiers „Deutschland-Plan“ ist der Versuch ein sinkendes Schiff durch das Werfen des Ankers über Wasser zu halten.

Die Erinnerung ist das Problem der SPD und wird es bleiben. Sie selbst erinnert sich ungern, die Wähler gelegentlich schon. Der feudal-sozialistische Dienstwagengebrauch hat die Bürger weniger gestört als die Begründung „Das steht mir zu“. Hunderttausende Menschen leiden täglich an Hartz-IV, dem sozialdemokratischen Wunderwerk, und eine Sozialdemokratin besteht auf dem Komfort eines Dienstwagens am Urlaubsort.

Selbstverständlich wird die SPD ihre Zeche zahlen. 2005 rettete sie sich in die Große Koalition. Das brauchte Aufschub aber keine Entlastung. Jetzt, wo der Payday naht, lamentieren die Genossen „warum wird nur uns alles angekreidet?“. Weil ihr es euch redlich verdient habt. Wer sich verkauft, kann sich anschließend kaum wundern dabei seine Identität verloren zu haben.

Die Union wird einen kurzen Wahlkampf führen. Sie wird sich gegen die Wiederholung einer Großen Koalition aufstellen und damit Erfolg haben.

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