Der „King of Pop“ ist tot, die Zweitverwertung läuft hervorragend an. Amazon kann nicht liefern, alles musste raus.

Wir erleben eine Sternstunde des deutschen Journalismus. Da wurde richtig was gestemmt, versicherte mir heute ein Journalist des ksta per eMail.

Die Erfindung „King of Pop“ ist tot. Die Zweitverwertung läuft auf Hochtouren. Billige Inhalte wie „Die letzen Minute des…“ oder „Der original Notruf…“ prägen die Medienlandschaft.

Iran? War das was?

Zugegeben, ich kann die Trauer um diesen Menschen nicht teilen. Hätte er weniger Geld gehabt, er säße heute in einem US-Gefängnis. Gewiss nicht gesund, war er nie, allein schon wegen dieser fürchterlichen Erbkrankheit väterlicher Seits, die ihm die Haut bleichte. (Stammt nicht von mir sondern von ihm!)

Es geht um Geld, nicht um Jackson. Zeitungs-Redaktionen und TV-Sender können einfach mit wenig Aufwand die Zweit-verwertung nutzen. Ruck zuck ist die Seite voll und man zahlt nicht für ddp-content.

„Von den Vorwürfen des Kindesmissbrauchs wurde Michael Jackson im Jahr 2005 freigesprochen, doch anstatt auf seine Neverland-Ranch zurückzukehren, verschwand er von der Bildfläche und reiste in der Welt herum. Der Journalist Jacques Peretti, nach eigenen Angaben großer Jackson-Fan, wollte der Sache auf den Grund gehen. Was trieb den einstigen “King of Pop” zu dieser spektakulären Selbstzerstörung?“

Mehr können Interessierte heute bei Arte um 20:15 Uhr erfahren. (Erstausstrahlung)

Wer neugierig ist kann auch jetzt schon über „Wacko-Jacko“ und die Erfindung des „King of Pop“ lesen.

http://www.arte.tv/de/2601818.html

P.S. Der Verkauf der CDs läuft nun wieder hervorragend.

 

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